Über mich 2018-01-07T19:02:23+00:00
Christian Wander
Christian WanderHorsemanship- Trainer

Christian Wander

  • 1972: Erste Reitversuche
  • bis 1979: Ferien-, Freizeit- und Englischreiterei
  • Sommer 1979: Erstmaliges Westernreiten in Phoenix Arizona
  • bis 1999: Westernreiten vorrangig in den USA. Während dieser Zeit hat Christian Horse-Man-Ship kennengelernt.
  • ab 2000: Horse-Man-Ship Lehrgänge nach Ray Hunt bzw. Buck Brannaman, überwiegend in den USA. Ausbildung zum Horse-Man-Ship Trainer und in der klassischen Arbeitsreitweise auf verschiedenen Ranches in den USA, vorrangig bei Al Dunning.

Aktivitäten 2015:
Aus einer langfristigen Zusammenarbeit mit Jean-Claude Dysli ist auf Grund seines Ablebens nun leider nichts mehr geworden. Die Botschaft von Jean-Claude, bei der es immer um den würdevollen Umgang mit Pferden ging, ist auch der Weg für mich. Nach bestem Wissen werde ich all das den Menschen vermitteln die diese Philosophie für sich und ihr Pferd entdeckt haben.
Auch in diesem Sommer war Christian wieder auf der Ranch von Al Dunning. Auf Al’s Ranch hatte Christian zuletzt von 2010 bis 2011 trainiert und gearbeitet. Auch Clinton Anderson, nach dessen Horsemanship Methode Christian ebenfalls ausbildet, hat bei Al Dunning 2010 trainiert.

Im Horsemanship geht es in erster Linie um Vertrauen und Verständnis dafür wie Pferde tatsächlich „ticken“.
Das Vertrauen Deines Pferdes erlangst Du am Boden oder gar nicht. Es geht darum die Würde Deines Pferdes zu erhalten. Ob im Englisch-, Freizeit- oder Westernreiten, haben wie drüben sehen wir leider täglich wie den Pferden Leid zugetragen- sowie unkontrolliert im Maul rumgerissen wird und die Sporen in den Bauch gerammt werden.
Leider handeln viele Reiter so, aus Unwissenheit. Normal bzw. richtig ist das was alle tun, eben weil es alle tun..!
Doch entspricht das der Würde unserer Pferde? Ist es wirklich richtig? Ich denke nicht und ich möchte die Reiter ermuntern sich einfach mal in die Lage ihres Pferdes zu versetzen. Alles was wir von den Pferden wollen oder erwarten können sie bereits ohne uns.
Demzufolge liegt es immer am Reiter, wenn etwas nicht funktioniert, an dessen Unwissenheit oder daran, dass sich die Reiter nicht anders zu helfen wissen als letztlich im Maul zu zerren, mit den Sporen unkontrolliert im Bauch des Pferdes rumzubohren oder gar schlimmeres.
Es gibt den allgemein bekannten Spruch: Du musst Dir Deine Sporen erst verdienen! und genauso ist es auch.

In meinen Kursen kann ich immer wieder beobachten, wie glücklich die Pferdebesitzer sind, wenn sie dahinterkommen was Horsemanship eigentlich bedeutet, wie es in kürzester Zeit das Verhältnis zwischen sich und dem Pferd positiv verändert. Egal ob ich Englisch-, Freizeit- oder Westernreiter bin, ob ich Dressur reite, springen möchte oder einfach nur mit meinem Pferd die Natur erleben will, ausschlaggebend für unseren Erfolg ist immer das gegenseitige Vertrauen und der Respekt.
Oft erzählen mir die Leute, dass sie schon fünf oder zehn oder 20 Jahre reiten bzw. ein Pferd besitzen. Doch letztlich liebt das Pferd den Eimer Futter mehr als sie…
Nun es gibt viele Gründe woran das liegen mag. Ausschlaggebend ist ob wir im Stande sind das Pferd zu führen, mental, emotional und physisch. Pferde wollen geführt werden, doch sind wir in einem der drei Punkte unsicher oder gar unfähig übernimmt sofort das Pferd die Führung, so ist seine Natur. So hat es gelernt zu überleben.